Vollendetes

Wein und Philosophie

KREATIVITÄT BRAUCHT IMPULSE - WEIN UND PHILOSOPHIE

Methode? Genie? Wein? Ursprünge der Kreativität 

Seit der Antike machen Philosophen sich ihre Gedanken darüber, ob eine „Erfindungskunst“ entwickelt werden könne - systematisch, methodisch, lehr- und lernbar. Aber es bleibt der Verdacht, dass Kreativität eine gewissermaßen göttliche Eigenschaft sei, die Fähigkeit eines „creator“, eines Schöpfers; oder aber – unter Verzicht auf religiöse Spekulation - die Gabe eines Genies, gar eines Wahnsinnigen oder auch --- Weinseligen.

 

Kleine Philosophie der Kreativität - mit Diskussion in Jacques‘ Wein-Depot,

Saseler Damm, Hamburg mit anschließender Weinprobe.

Philosophie trifft Theologie

Im Rahmen der Gottesdienstreihe „Mensch - Wahrheit – Gott“ hat (am 25. Januar 2015) der erste theologisch-philosophische Dialog stattgefunden, zum Thema „Der Mensch - Krone der Schöpfung, allzumal Sünder oder kluges, hochmütiges Tier?“

In ebenso von Konzentration wie Wertschätzung geprägter Atmosphäre wurden theologische und philosophische Standpunkte einander an die Seite gestellt. Zunächst führten abwechselnde Lesungen kurzer Aphorismen und Textabschnitte in die Thematik ein.

Die nachfolgende Dialogpredigt zwischen Pröpstin Isa Lübbers und Helmut Stubbe da Luz nahm die anfangs gelesenen und zitierten Texte auf und entwickelte die jeweiligen Standpunkte kontrovers weiter.

Im Anschluss an den Gottesdienst folgte eine ganze Reihe der Besucher der freundlichen Einladung der Kirche, sich bei Gebäck, Tee und Kaffee weiter mit den Beteiligten auszutauschen.

 

Nach diesem gelungenen Auftakt freuen wir uns auf die nächste Veranstaltung am 22.02.2015 zum Thema "Wahrheit".

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen. Selbst verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude [wage es verständig zu sein]! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“

(Immanuel Kant)